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No Fear Records

By 31/01/2019 Februar 1st, 2020 No Comments
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No Fear Records

No Fear Records ist das 2019 frisch gegründete Künstler*innen-Eigenlabel der weltmusikalisch verankerten Musikgruppe Alpine Dweller. Der Stil der drei nunmehr in Wien Ansässigen, von außen äußerst breit gefächert definierbar, macht sich nach Innen gehört mit einer außerordentlichen Liebe zum Detail bemerkbar.

Warum hast Du das Label gegründet?

Unter der Marke „No Fear” schrecken wir, Joana Marialena Karácsonyi, Flora Marlene Dorothea Geisselbrecht und Matthias Franz Elias Schinnerl nicht davor zurück, unsere eigens produzierte Musik unter anderem auch auf Vinyl persönlich und vollkommen autonom in die große, heute schier unerschließliche, Musikwelt hinauszutragen. Damit unsere Platten alle reibungslos in den Handel gehen und doch auch gefunden werden, dürfen wir derzeit mit dem österreichischen Vertrieb Hoanzl zusammenarbeiten

Die spannendste/interessanteste Veröffentlichung und warum?

Den im September 2019 veröffentlichten ALPINE DWELLER Debüt-Langspieler „AMONG OTHERS” gibt es in einer Spezial-Auflage von 489 Stück. Dabei haben wir weder Kosten noch Mühen gespart. Das Spezielle – wir haben uns in der Steckhülle der Plattencovers mit unseren Fingerabdrücken verewigt. „[…] ein Meilenstein […]”, (Jürgen Plank – Music Information Center Austria). Diese unter eigenem Label hergestellte allererste Veröffentlichung ist wohl die Aufregendste, da wir uns bei der Arbeit dazu, abseits der Musik, in ganz neuem Umfeld bewegt haben, bewegen und vielleicht noch bewegen werden.

Veröffentlichung auf Tonträger oder digital und warum?

Als Künstler*innen ist es uns selbst äußerst wichtig auf Vinyl vertreten zu sein. Dabei spielen viele verschiedene Aspekte eine Rolle. Zwar ist auch in der digitalen Welt von Tonträgern die Rede, wenn man von Speicherkarten, über Festplatten bishin zu Internetservern im Silicon Valley spricht. Unserer Meinung nach verliert sich auf dieser digitalen Ebene aber leider das Verständnis zum wesentlichen Ding in seiner Vergänglichkeit und Flüchtigkeit. Wenn die Musik selbst schon nicht angreifbar ist, so soll es wenigstens der Tonträger sein auf dem die Musik drauf ist.

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